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Chronik

Die unendliche Geschichte des ältesten Billardvereins in Deutschland

Es ist heute leider nicht mehr zweifelsfrei feststellbar, wann der Verein genau gegründet wurde. Alten Überlieferungen zur Folge hat der Frankfurter BC bereits um 1900 existiert und gilt als der älteste Billardverein in Deutschland. In seiner heutigen Form besteht der Billard Club Frankfurt 1912 e.V. aus dem Zusammenschluss der drei Vereine Frankfurter BC, BC Westend 1912 und dem Schwanheimer Billard Club. Vom BC Westend 1912 wurde das nachgewiesene Gründungsdatum im Vereinsnamen übernommen.
Die nun folgende Geschichte des Frankfurter Billardsportes setzt sich aus Unterlagen des BC Westend und dem Archivmaterial des Deutschen Billard Bundes zusammen und wurde 1987 anlässlich der 75 Jahr Feier des Vereines von Klaus-Dieter Mayer und Reiner Schiwek zusammengetragen und 2002 ergänzt.
  • 1907 -
    • Im „Billard Cafe Luitpold“ in der Kaiserstraße wird bereits Billard gespielt.
  • 1908 - 
    • Das erste große Billard wird in Frankfurt aufgestellt.
  • 1909 -
    • Der Frankfurter BC spielt im „Cafe Bristol“, in dem fünf große Tische stehen.
  • 1910 -
    • Im „Cafe Bristol“ finden die ersten internationalen Freundschaftskämpfe statt.
  • 1911 -
    • Am 18. April wird der „Deutsche Amateur Billard-Bund“ (DABB) in Frankfurt ge-gründet. Gründungsmitglieder sind der Frankfurter, der Kölner, der Mainzer und der Stuttgarter Billard-Club.
      Dr. Kurt Simon, damals Herausgeber der FAZ, wird zum ersten Präsidenten des DABB gewählt.
  • 1912 - 
    • Der Frankfurter BC zieht in die Billardakademie Donhauser in der Kaiserstraße.
      Am 4. März wird der BC Westend 1912 gegründet. Die „Gastwirtschaft Mikus“ in der Koblenzerstraße wird das erste Vereinsheim. Ein Bier gab es dort für 12 Pfennige.
  • 1913 - 
    • Der BC Westend besteht inzwischen aus 19 Mitgliedern.
  • 1914 -
    • Im Juni findet ein Sommerfest des BC Westend in der „Rosenau“ statt. Im August beginnt der 1. Weltkrieg
  • 1915 - 
    • Das Vereinsleben kommt ganz zum Erliegen.
  • 1920 - 
    • Der BC Westend zieht in die Mainzer Landstraße zur „Gaststätte Erle“ und das Vereinsleben beginnt wieder lebendig zu werden.
  • 1922 - 
    • Die Herren Stern, Weisbath und Roth vom Frankfurter BC nehmen an der Deutschen Meisterschaft im Cadre 45/2 teil.
  • 1923 - 
    • Die Deutsche Meisterschaft im Cadre 45/2 wird in Frankfurt ausgetragen. Sieger wird Poensgen.
      1924 Es ist Inflation, der Mitgliedsbeitrag beträgt 20 Milliarden Mark.
  • 1925 - 
    • Erstmals wird der Wunsch nach einem eigenem Billardtisch beim BC Westend diskutiert und verwirklicht.
  • 1926 - 
    • Roger Conti spielt in Frankfurt eine Einladungspartie gegen Pepi Donhauer, die nach 15 Aufnahmen 1000 : 300 für Conti endet.
  • 1927 - 
    • Der Frankfurter BC zieht in das „Cafe Bauer“ um.
  • 1928 - 
    • Conti und Derbier spielen im „Cafe Bauer“ eine Einladungspartie, die Conti mit 1000 : 380 in 11 Aufnahmen für sich entscheiden kann.
  • 1929 - 
    • Der BC Westend zieht in das Restaurant „Zum Haferkasten“ in die Mainzer Landstraße um.
  • 1931 - 
    • Der Frankfurter BC bezieht den „Billard-Palast“ im Kaiserkeller, den damals schönsten Billardsaal Deutschlands. Zu diesem Zeitpunkt gibt es in Frankfurt vier Billardvereine.
  • 1933 - 
    • Der wohl bekannteste und erfolgreichste Billardspieler des Frankfurter BC, Walter Lütgehetmann, tritt zum ersten Male bei nationalen Meisterschaften an. Er gewinnt die Cadre 45/2 Klasse 2 mit einem GD von 12,93.
  • 1934 - 
    • Der Vorstand des BC Westend wird von „Staatslinientreuen“ übernommen. Alle Veranstaltungen mussten von den Parteistellen genehmigt werden. Walter Lütgehetmann nimmt mit 19 Jahren an der Weltmeisterschaft im Cadre 45/2 teil und belegt den 7. Platz.
  • 1935 - 
    • Walter Lütgehetmann gewinnt seine erste Deutsche Meisterschaft. Im Laufe seine Karriere sollen noch 35 weitere Deutsche Meistertitel hinzukommen.
  • 1939 - 
    • In diesem Jahr erringt Walter Lütgehetmann den größten Erfolg seiner Laufbahn. Im Januar wird er Weltmeister in der Disziplin Fünfkampf. Der „linientreue Vorstand“ des BC Westend wird von mutigen Mitgliedern abgesetzt.
  • 1943 - 
    • Eine Luftmine zerstört das Clublokal des BC Westend. Dabei kommt das Mitglied Hergenröder ums Leben.
  • 1944 - 
    • Auch das Spiellokal des Frankfurter BC, der „Billard-Palast“, wird ausgebombt.
  • 1947 - 
    • Der nationale Spielbetrieb wird wieder aufgenommen. International haben deutsche Spieler bis 1952 keine Spielberechtigung.
  • 1948 - 
    • Walter Lütgehetmann gewinnt die Deutsche Meisterschaft im Cadre 45/2.
  • 1949 - 
    • Der BC Westend formiert sich neu. Für 150,-- DM wird ein Billard angeschafft. Der Monatsbeitrag wird auf 1,-- DM festgesetzt. Der Club zieht in die Mainzer Landstraße 260 zur „Gaststätte Herbst“.
  • 1950 - 
    • Wieder muss der BC Westend umziehen, diesmal geht es in die „Gastwirtschaft Löffel“ in die Speyerer Straße 11.
  • 1952 - 
    • Walter Lütgehetmann gewinnt seine erste Europameisterschaft im Cadre 71/2. Der „Hessische Billard Landesverband“ (HBLV) wird gegründet. Der Frankfurter BC ist Gründungsmitglied. Beim BC Westend gibt es Aufruhr. Ein von einem Mitglied für das Stiftungsfest versprochener Kasten Bier wird nicht gebracht.
  • 1953 - 
    • In der Sandhofpassage mietet Walter Lütgehetmann das „Billard Casino“ an. Der Frankfurter BC zieht in diese Räume und wird eingetragener Verein. Lütgehetmann gewinnt die Europameisterschaften im Cadre 47/2 und 71/2. Am 31. März wird Walter Lütgehetmann als siebentem Sportler der Bundesrepublik und als erstem Billardspieler das vom Bundespräsidenten vergebene „Silberne Lorbeerblatt“ verliehen.
      Beim BC Westend wird beschlossen, dass am Spielabend eine Freie Partie nur bis maximal 50 Punkte gespielt werden darf oder höchstens 30 Minuten dauern soll.
  • 1954 - 
    • In Saarbrücken gewinnt Walter Lütgehetmann die Europameisterschaft im Einband und bei der Europameisterschaft im Dreiband wird er Zweiter.
  • 1957 - 
    • Ein Billard - Lehrbuch „Das Rezept“ wird von Lütgehetmann herausgegeben.
  • 1960 - 
    • Die Deutsche Meisterschaft im Cadre 71/2 wird vom Frankfurter BC ausgerichtet, die natürlich wieder Walter Lütgehetmann gewinnt.
  • 1962 - 
    • Der Frankfurter BC gewinnt die Süddeutsche Mannschaftsmeisterschaft im Dreiband mit einem GD von 0,515.
  • 1965 - 
    • Der BC Westend beschließt, dass ein neues Mitglied nur mit 2/3 aller Stimmen aufgenommen werden kann.
  • 1966 - 
    • Der BC Westend tritt in den „Hessischen Billard Landesverband“  (HBLV) ein.
  • 1967 - 
    • Am 26. April stirbt Walter Lütgehetmann nach langer schwerer Krankheit.
  • 1968 - 
    • Der Schwanheimer Billardclub wird gegründet und tritt in den HBLV ein. Vom BC Westend wird von den Mitgliedern für jedes ausgetragene Spiel 10 Pfennig kassiert, um Geld für den Kauf eines Billard anzusparen.
  • 1969 - 
    • Der Schwanheimer BC und der BC Westend ziehen in ein gemeinsames Clublokal in Schwanheim, Eifelstraße 2, dass von Hans Neger bewirtschaftet wird. Man hat dort zwei kleine und ein großes Billard zur Verfügung.
  • 1971 - 
    • Der Frankfurter BC zieht auch in die Eifelstraße zu den beiden anderen Clubs. Reinhard Köhler wird zum 1. Vorsitzenden des HBLV gewählt.
  • 1972 - 
    • Die drei Vereine ziehen gemeinsam in die Bolongarostraße 20, bleiben aber weiterhin eigenständige Vereine. Jörg Rindermann, Kurt Schönfeld und Heinz Wilde leiten die Geschicke als jeweils 1. Vorsitzende.
      Klaus - Dieter Mayer übernimmt den Vorsitz im HBLV und wird zum Generalsekretär des Deutschen Billard Bundes gewählt.
  • 1973 - 
    • Ein zweites großes Billard wird erworben. Nun verfügen die drei Vereine über zwei große und zwei kleine Billardtische. Im April wird die Bundesmeisterschaft im Cadre 35/2 ausgerichtet.
      1974 Dieter Müller und Günter Siebert bestreiten im Vereinsheim ein Qualifikations-Turnier zur Teilnahme an der Europameisterschaft im Fünfkampf. Das regionale Fernsehen und alle Frankfurter Zeitungen berichten. Daraus resultiert ein starker Mitgliederzuwachs.
  • 1975 - 
    • Alle drei Vereine werden in den Landessportbund Hessen aufgenommen. Klaus Hose, Siegfried Spielmann und Rene Vingerhoedt beginnen als Trainer des HBLV ihre Lehrgangsarbeit in Hessen. Ihre Arbeit hat wesentlich zur sportlichen Entwicklung der Frankfurter Vereine und auch im Landesverband beigetragen.
  • 1976 - 
    • Reinhard Köhler wird zum Lehrgangswart des Deutschen Billard Bund gewählt. Der BC Westend wird in das Vereinsregister eingetragen.
  • 1977 - 
    • Die Rivalität unter den drei Vereinen nimmt zu. Vereinswechsel ist nur mit Zustimmung des abgebenden Vereins möglich und eine Doppelmitgliedschaft wird ausgeschlossen. Es wird befürchtet, dass sich ein Verein aus der Gemeinschaft löst.
  • 1978 - 
    • Der Gewinn von zahlreichen Hessenmeisterschaften untermauert die starke sportliche Stellung der Frankfurter Vereine in Hessen.
  • 1979 - 
    • Alle drei Vereine werden aufgrund ihrer sportlichen Erfolge erstmals von der Stadt Frankfurt am Main aus Mitteln der Sportförderung bezuschusst. Die Wege zu den Ämtern ebnete der damalige Kassierer Karl Steuernagel.
  • 1981 - 
    • Die Frankfurter Spieler Schiwek, Köstner, Zirn und Angelidis nehmen als „Frankfurter Spielgemeinschaft“ erstmals an der Deutschen Pokal Mannschafts-meisterschaft (DPMM) teil und scheitern an der BG Bottrop.
  • 1982 - 
    • Die „Frankfurter Spielgemeinschaft“ mit Angelidis, Erogul (Freie Partie) und Stavrakidis, Zirn (Cadre 47/2) und Schiwek, Köstner (Dreiband) starten erstmals in der 2. Bundesliga - Mehrkampf und erreichen den hervorragenden dritten Platz.
  • 1983 - 
    • Die Bundesligateilnahme endet mit dem 4. Platz. Bei der DPMM nimmt Frankfurt mit zwei Mannschaften teil, die aber in der ersten Runde ausscheiden.
  • 1984 - 
    • Die Fusionsbestrebungen der drei Vereine, die sich das Clublokal teilen, sind in vollem Gange. Am 15. Juni treffen sich 34 Mitglieder und beschließen gemeinsam die Fusion. Jethro Binheim wird zum 1. Vorsitzenden des neuen BC Frankfurt 1912 gewählt. Am 24. September erfolgt die Eintragung in das Vereinsregister.
  • 1985 - 
    • Die Spielmöglichkeiten in der Bolongarostraße entsprechen nicht mehr der Anzahl und den Anforderungen der Mitglieder. Der Vorstand sucht nach geeigneten Räumlichkeiten. Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung wird aus Kreisen ehemaliger „Schwanheimer Mitglieder“ starker Widerstand gegen die Umzugsbestrebungen deutlich. Es wird ein Misstrauensantrag gestellt, der zwar nicht angenommen wird, doch bewegt der Antrag selbst den Vorstand zum Rücktritt. Auf der folgenden außerordentlichen Mitgliederversammlung wird der Umzug und die Anschaffung weiterer Billardtische beschlossen. Ein neuer Vorstand wird gewählt. Reiner Schiwek übernimmt den 1. Vorsitz. Neun ehemalige „Schwanheimer Mitglieder“ treten aus und gründen den BC Nied. Am 1. September werden die neuen Clubräume in der Mainzer Landstraße 625 bezogen. Der Club hat jetzt drei große und vier kleine Billardtische zur Verfügung.
  • 1986 - 
    • Im Mai wird ein Vertrag zwischen dem HBLV und dem BC Frankfurt 1912 e.V. über die Einrichtung des hessischen „Billard – Landesleistungszentrum“ in den Clubräumen abgeschlossen. Zwei neue große Tische werden angeschafft und ein alter abgebaut. Die geplanten Lehrgangsmaßnahmen des HBLV laufen an. Es finden auch Lehrgänge über das Bildungswerk des Landessportbundes Hessen statt.
      Ein Länderkampf Deutschland – Frankreich wird in den neuen Räumen ausgerichtet. Bei der DPMM im Dreiband belegt die Mannschaft mit Schiwek, Köstner, Stavrakidis und Blach den 3. Platz. Schiwek wird Erster in der Bundesrangliste mit 1,102 GD.
  • 1987 - 
    • Die Deutsche Meisterschaft im Cadre 71/2 wird in den Clubräumen ausgetragen, die Thomas Wildförster gewinnt. Unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main begeht der Verein am 21. November sein 75 - jähriges Jubiläum im Rahmen einer sehr schönen Feier.
      Der Präsident der Deutschen Billard Union, Wolfgang Rittmann, überreicht die alte DBB - Fahne dem Verein in Anerkennung als ältester Billardverein in Deutschland.
  • 1988 - 
    • Die Mannschaft mit Köstner, Schiwek, Erogul und Stein wird Deutscher Vize-meister bei der DPMM und unterliegt erst im Endspiel knapp gegen Horster Eck.
  • 1989 - 
    • Die Mannschaft belegt in der 2. Bundesliga den 2. Platz.
  • 1990 - 
    • Endlich ist der Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft! Die Mannschaft mit Lotz (Freie Partie), Köstner (Einband), Erogul, Stavrakidis (Cadre 47/2) und Schiwek, Eversmann (Dreiband) werden Erster der 2. Bundesliga und steigen in die 1. Bundesliga auf. Bereits drei Spieltage vor dem Ende stand der Aufstieg fest. Eine unvergessene Feier in der „Lohmühle“ folgte, so dass Lotz am nächsten Tag des Gegners Spiel nur schlafend verfolgen konnte und die Begegnung gegen den BC Marl mit 2:10 verloren ging. Nur Ralf Köstner, der wegen Grippe früh ins Bett gehen musste, konnte als Einziger seine Partie gewinnen.
  • 1991 - 
    • Im Januar wird Ralf Köstner Vierter bei der Deutschen Meisterschaft im Dreiband und qualifiziert sich damit zur Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften, die im Februar in Viersen stattfand. Dort belegt er mit seinem Partner Aguirre den hervorragenden 7. Platz. Im Mai wird die Mannschaft mit Köstner, Erogul, Stavrakidis und Ettelbrück „Kleinbrettmeister“ (Bundesmeister im Vierkampf auf dem kleinen Billard).
      Der Mietvertrag in der Mainzer Landstraße wird seitens des Vermieters gekündigt. Die erneute Suche nach geeigneten Räumen beginnt. Schließlich ist in der Borsigallee 45 das neue Heim gefunden und der schwierige Umzug mit vier großen und vier kleinen Tischen erfolgt im September.
  • 1992 - 
    • Orhan Erogul im Einband und Efstratios Stavrakidis im Cadre 47/2 werden jeweils Deutsche Vizemeister.
  • 1993 -
    • Ein Snooker-Tisch wird angeschafft. Aufgrund der großen Nachfrage und des Mitgliederzuwachses muss noch ein zweiter Snooker-Tisch gekauft werden. Für die Mitglieder stehen nun vier große, zwei kleine und zwei Snooker - Tische zum Spielen bereit. Frankfurt ist Ausrichter eines German Grand Prix im Dreiband, den Frank Eversmann in einer Hitzeschlacht im Finale gegen Norbert Ohagen für sich entscheiden kann.
      1994 Im Januar bei der Deutschen Meisterschaft im Dreiband wird Reiner Schiwek Deutscher Vizemeister und Ralf Köstner belegt den 3. Platz. Das Halbfinale konnte Reiner gegen Ralf in 3 Sätzen, die alle 15:14 ausgingen, knapp für sich entscheiden. Reiner Schiwek qualifiziert sich damit zur Europameisterschaft in Odense/Dänemark, scheidet gegen Nelin in der ersten Runde aus und erreicht den 26. Platz.
  • 1995 - 
    • Die Mehrkampf-Bundesliga mit 6 Spielern wird abgeändert in eine reine Dreiband - Bundesliga mit 4 Spielern. Im ersten Anlauf erreichen die Spieler Köstner, Eversmann, Schiwek, Erogul und Stavrakidis den 2. Platz in der 1. Bundesliga. Die Teilnahme an den Vorausscheidungen zum Europapokal für Vereinsmann-schaften war der Lohn. In Belgien scheitern die Frankfurter knapp und belegten den 2. Gruppenplatz hinter Belgien, aber vor Holland und Spanien.
  • 1996 - 
    • Auch in diesem Jahr endet die 1. Bundesliga mit dem 2. Platz. Diesmal verlief das Unternehmen Europapokal erfreulicher. Unter der Sonne von Palma de Mallorca liefen die Frankfurter Spieler Köstner, Schiwek, Eversmann und Erogul zur Höchst-form auf und gewinnen gegen den Titelverteidiger Schweden sowie gegen Dänemark und Spanien. Damit war die Endrunde der letzten 6 Mannschaften in Essen erreicht. Frankfurt setzte sich auch noch gegen Portugal und Belgien durch und musste das Halbfinale gegen Horster Eck bestreiten. Diese Begegnung endet unentschieden. Horster Eck erreicht das Endspiel nur aufgrund von insgesamt 5 mehr erzielten Bällen und gewinnt den begehrten Europapokal.
      Frankfurt wurde unter den Augen von etwa 30 mitgereisten Freunden und Fans letztendlich Vierter. Damit ist der größte Erfolg seit Walter Lütgehetmann vollbracht. Im November übernimmt Inge Dollmann das zum Vereinsüberleben wichtigste Amt der Kassiererin, das sie hervorragend mit viel Engagement ausführt.
  • 1997 - 
    • Bei der DPMM erzielt die Mannschaft den 3. Platz.
  • 1998 - 
    • Ralf Köstner erreicht bei der Deutschen Meisterschaft im Dreiband den 3. Platz.
  • 1999 - 
    • Im März richtet Frankfurt die Deutschen Meisterschaften im Biathlon (Dreiband und Kegelbillard) aus. Es wird ein voller Erfolg für die Frankfurter Teilnehmer. Ralf Köstner wird Deutscher Meister, Efstratios Stavrakidis belegt den 2. Platz und Peter Berger steigt mit Platz 3 auch auf das Siegerpodest.
  • 2000 - 
    • Die finanzielle Situation des Vereins ist sehr schlecht. Der Vermieter ist nicht bereit die Miete zu reduzieren. Es muss an allen Ecken und Enden gespart werden, um die drohende Insolvenz abzuwehren. Ralf Köstner kann seinen Titel im Biathlon verteidigen und wird erneut Deutscher Meister.
  • 2001 - 
    • Der 10-Jahres Mietvertrag in der Borsigallee ist endlich abgelaufen und wird zu neuen, wesentlich günstigeren Bedingungen verhandelt und verlängert. Bei der DPMM erreicht die Mannschaft wieder den 3. Platz.
  • 2002 - 
    • Die Bundesligamannschaft schneidet nur mit dem 9. Platz ab. Das bedeutet den Abstieg in die 2. Bundesliga und den erneuten Kampf um den Aufstieg. Im März wird in der Mitgliederversammlung die Anschaffung von Pool - Tischen zur Gewinnung von neuen Mitgliedern beschlossen. Damit werden zukünftig alle Billard-spielarten im Billard Club Frankfurt 1912 e.V. vertreten sein.

Aufgestellt im August 2002 von Reiner Schiwek

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